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Kirchen

Evangelische Kirche St. Johannes zu Tessin

Die URSPRÜNGLICHE ERRICHTUNG der Kirche ist nicht bekannt. Bei einem großen Brand 1728 wurde sämtliches Inventar zerstört. Im gleichen Jahr erhielt die Kirche eine BAROCKEAusstattung und Ausmalung mit Kastengestühl und einer großen Zahl von Emporen und Logen , dazu Kanzel und Altar im barocken Stile. Die Wände waren hell mit blauen Schriftzügenversehen. Von der barocken Einrichtung erhalten sind nur noch eine Glocke (1728) und die beiden kleinen Kronleuchter, die jetzt in den Seitenschiffen hängen (etwa 1730). Die übrige Einrichtung stammt aus dem 19. JAHRHUNDERT. Der TAUFSTEIN ist ein Serienprodukt von etwa 1860, die ORGEL stammt von dem Stralsunder Meister Mehmel aus dem Jahre 1878. GESTÜHL, ALTAR und KANZEL wurden durch Möckel 1897 eingebaut. Im Zuge des Umbaues der Kirche erhielt sie nun eine komplett neugotische Ausmalung und Ausstattung. Dabei sind Anlehnungen an das Münster zu Bad Doberan nicht zu übersehen. Der große KRONLEUCHTER über dem Gestühl ist von 1935, der schmiedeeiserne KERZENLEUCHTER ist etwa 15 Jahre alt. Die Kirche wurde innen geringfügig überholt um 1930, außen 1949/1950. Eine fast komplette Außensanierung erfolgte in den Jahren 1994 bis 1998. Die TURMUHR aus dem 19. Jahrhundert wurde 1996 überholt. Die Kirche hatte ursprünglich drei GLOCKEN, zwei sind in den Weltkriegen eingeschmolzen worden.

Baubeschreibung:
Der ALTAR- ODER CHORRAUM wird aus dem Jahre 1250 sein, am 24. Juni jenen Jahres soll die Kirche dem Heiligen Johannes dem Täufer geweiht worden sein. Der Altarraum wurde noch in Feldsteinen gebaut und gehört in die spät-romanische Zeit, deutlich zu erkennen an den noch fast runden Bögen der Fenster und des Gewölbes. Schmuck von außen sind eine Zahnleiste an der Ostwand und das PRIESTERPORTAL an der Südseite. Das LANGHAUS wird in dieser Form etwa um 1350 angebaut worden sein. Der dreischiffige Bau mit einem Mittel- und zwei Seitenschiffen hat eine klare gotische Architektur mit gewaltigen Pfeilern und großartigen spitzen Bögen. Der DACHREITER wurde 1872 aufgesetzt. Das GLOCKENHAUS ist ein Anbau aus dem Jahre 1849. In den Jahren 1896 bis 1998 wurde die gesamte Kirche umgebaut.

Besichtigung nach Anmeldung im gegenüberliegenden Pfarrhaus (Tel. 038205/ 13243).

 

Kirche in Vilz

Diese Feldsteinkirche mit ihrem rechteckigen zweijochigen Schiff und eingezogenem quadratischen Chor muss vor 1232 entstanden sein, denn für dieses Jahr ist die Altarweihe überliefert. Ihre Backsteingiebel sind mit reichem Blendenschmuck versehen. Sehenswert sind auch die reich provilierten Gewände der Priesterpforte und des Südportals. Die Nordsakristei und die Vorhallen entstanden im 19. Jh. Der Chor ist mit einem achtrippigen Kuppelgewölbe versehen.
Im Kirchenschiff ging die Einwölbung verloren. Die Figuren des Schnitzaltars sind zu Beginn des 16. Jhs. entstanden. Sie zeigen Prozessionsszenen und im Innenfeld vier Apostel. Auf der Predella vier Evangelisten, um 1730 bei der Umgestaltung des Altars entstanden. Aus gleicher Zeit stammt die Übermalung der Flügelrückseiten (Auferstehung, Himmelfahrt). Interessant sind weiterhin: Die Altarplatte, ursprünglich ein Grabstein von 1380; die Kanzel (1755) mit Evangelisten am Korb; die Orgel (19. Jh.); einige Gestühlwangen (1575); eine Grabplatte (1703) und der klassizistische Zinnleuchter (1786)

Besichtigung nach Anmeldung im Pfarrhaus Tessin (Tel. 038205/ 13243)

Herausgeber:
Förderverein zur Erhaltung der denkmalgeschützten Kirchenensemble in Cammin, Tessin, Thelkow, Vilz und Weitendorf e.V.
www.freenet-homepage.de/foerderkreis

Kirche in Thelkow

Kirche in Cammin

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