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Denkmal am Massengrab

Im Rahmen des Jugendprojektes "Sag mir, wo die Gräber sind!" der Kirchgemeinde Tessin in Kooperation mit dem Jugendnetzwerk ENNO 21 und mit besonderer Unterstützung der Stadt Tessin wurde das Anfang Mai 1945 angelegte Massengrab auf dem Alten Friedhof von Tessin hergerichtet und mit einem Denkmal versehen.


Das Denkmal besteht aus zwei Teilen:
Zum einen ein steinerner Würfel, angefertigt vom Steinmetzmeister Jan Reuther aus Roggentin.
Er enthält sämtliche Namen der im Massengrab begrabenen Personen mit Geburtsdatum, abgesehen von den Personen, zu denen nähere Angaben bis heute fehlen. Die Namen und Daten sind auf den Seiten des Würfels angebracht. Die Oberseite enthält eine Inschrift des Gedenkens und der Verpflichtung, diese Grabstätte auch dauerhaft in Ehren zu halten.
Zum anderen eine Gruppe von drei Stelen, die bewusst aus 102 alten Grabsteinen angefertigt wurden vom Künstler Wilhelm Gauger aus Dammerstorf, bzw. unter seiner Leitung nach einer Idee der Jugendgruppe.
Die Stelen sind ungewöhnlich und bedürfer einer langen Meditation und Betrachtung. Eben aber ihre Gewöhnungsbedürftigkeit spricht zutiefst aus dem geschehenen und erfahrenen Leid jener ersten Maitage 1945 in Tessin und aus so viel sinnlosem Leid dieses Krieges.

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